Wir über uns

 

Ich hatte schon als Kind immer ein Faible für alles, was irgendwo kreucht und fleucht. Als ich noch in der Grundschule war schenkten mir meine Eltern ein Mikroskop und ich begann die Welt zu erforschen und gelangte dabei irgendwann zu den Fischen. Nach dem Abi entschied ich mich zur Ausbildung als Biologisch-technische Assistentin. 15 Jahre lang habe ich ein Labor an der Kölner Universität geleitet, bis ich einsehen musste, dass der Tag leider nur 24h hat und nicht alles auf einmal geht, insbesondere nach dem schweren Unfall meines Manns.

 

Auch er hatte schon immer eine besondere Vorliebe für Fische, inspiriert durch die wunderschönen Schaubecken seines Vaters. So war es dann auch selbstverständlich, dass zu unserer ersten gemeinsamen Wohnungsausstattung auch ein Aquarium gehörte. Dieses war mit seinen gut 100 Litern noch relativ klein. 

 

Kurz darauf bekamen wir ein Angebot für ein 650-l-Aquarium, bei dem man nicht nein sagen konnte. Wir beschlossen, dass dieses Becken geradezu ideal wäre, um uns endlich einen lang gehegten Traum zu erfüllen: Diskusfische, den „König der Süßwasserfische“. Wir waren erstaunt, wie einfach die Pflege dieser Tiere ist, obwohl sie vielfach, völlig zu Unrecht, als „Problemfische“ verschrien sind. Ihre Schönheit und ihr interessantes Verhalten beeindruckten uns zutiefst.

 

Dann kam es wie es kommen musste und wohl schon vielen anderen „Diskusmenschen“ ergangen ist. Die zwischenzeitlich ausgewachsenen Diskusfische bekamen ihren ersten Nachwuchs. Doch die freischwimmenden Larven wurden leider, trotz massiver Verteidigungsmaßnahmen der Elterntiere, nach wenigen Tagen von den übrigen Beckenbewohnern aufgefressen, die sie leider nicht als zukünftige Mitbewohner ansahen, sondern als Delikatesse.

 

Da uns beim Anblick der verzweifelten Elterntiere das Herz blutete, mussten separate Zuchtbecken her. Nach wenigen Wochen fanden die heranwachsenden Jungtiere dort nicht mehr genügend Platz vor; also mussten große Aufzuchtbecken her. Irgendwann hatten wir derer so viele, dass ein separater Verkaufsraum hinzukam, bevor alles aus den Nähten platzte. Das war vor gut 15 Jahren. Inzwischen können wir auf eine riesige Palette an ausgesuchten hiesigen Qualitätsnachzuchten verweisen.

 

Es dauerte nicht lange, da begann uns die atemberaubende Schönheit der Wildfänge immer mehr zu fesseln. Leider mussten wir feststellen, dass es äußerst schwierig ist, irgendwo gute Tiere herzubekommen. Inzwischen haben wir sehr gute Quellen ausfindig machen können, so dass wir, während der Fangsaison, gut eingewöhnten Wildfängen präsentieren können.

 

Zwischenzeitlich haben wir einige sehr gute hiesige Züchter und Züchterinnen an der Hand, die auch seltenere Sorten ziehen, die es früher nur aus dem asiatischen Raum gab. So können wir auch diese Varianten als deutsche Nachzuchten in hervorragender Qualität anbieten, ohne dass die Fische unnötigem Stress durch lange Flugreisen und Eingewöhnungszeiten ausgesetzt sind.    

 

Unseren Verkaufsraum mussten wir schon lange wechseln. Nachdem alles aus den Nähten platzte fanden wir im Frühjahr 1999 endlich unseren „Traumraum“ oder besser gesagt „Traumhalle“: auf sagen und schreibe 300 m² können wir uns nun endlich nach Herzenslust austoben. So errichteten wir mit der tatkräftigen Unterstützung vieler Freunde, eine inzwischen über 60.000 l große Anlage mit separater Zucht und Quarantänestation.

 

Sämtliche Becken sind einzeln gefiltert mit Mehrkammerbiofiltern. Die Beheizung erfolgt über eine Fußbodenheizung mit Wärmeleitblechen, die unter den Aquarien herführt. 

 

In unseren Verkaufsaquarien tummeln sich über 50 Diskus-Farbvarianten, in verschiedenen Größen. Natürlich haben wir auch ein reichhaltiges Angebot an Beifischen, wie Salmler, Zwergbuntbarsche,  und L-Welse, darunter viele Raritäten,  in unserem Programm. Auch der ein oder andere Rochen tummelt sich hier. Zudem gibt es eine reiche Auswahl an Garnelen, Krebsen und Schnecken.

 

In unserer Außenanlage befindet sich während der Teichsaison ein reichhaltiges Sortiment an verschiedenen Kaltwasserfischen.

 

Bei all den vielen Fischsorten haben wir aber eins nicht vergessen und das ist die Qualität. So kaufen wir unsere Fische vorrangig von hiesigen Züchtern auf, statt aus Massenzuchten. Da wir meist größere Stückzahlen (z.B. ganze Würfe) von den Züchtern aufkaufen, können wir unsere Fische im Vergleich äußerst günstig anbieten. So ist unser guter Ruf auch weit über die Landesgrenzen hin bekannt. Vielleicht haben auch Sie Lust bekommen, einfach einmal auf eine Tasse Kaffee vorbeizuschauen. Man findet uns gut erreichbar im Kölner Süden, direkt im Dreieck zwischen A1, A61 und A4.

 

Zwischenzeitlich sind wir auch „auf den Hund gekommen“. Im Januar 2005 zog ein süßer Berner-Sennen-Mix-Welpe bei uns ein. Leider hatten wir anfänglich große  Probleme bei der Fütterung. Egal, was wir an Fertigfutter ausprobierten, alles führte zu massiven Unverträglichkeiten. Jedes Mal, wenn wir glaubten die Ursache gefunden zu haben, kam wieder etwas Neues hinzu. So half das Weglassen vom Konservierungs- und Farbstoffen ebenso wenig, wie das Vermeiden von Getreide, Mais und Soja. Es hat etwas gedauert, bis wir darauf kamen, dass es der Zusatz von Reis ist, der unserem Hund das Leben erschwerte, nebst Unverträglichkeiten von Rind und z.T. Geflügel. Die Lösung hieß „barfen“ (B.A.R.F. = biologisch artgerechte Rohfütterung). Seitdem bekam unser Mädel täglich ihr Frischfleisch, mal mit Obst, mal mit Gemüse vermengt und siehe da, sie hatte keinerlei Probleme mehr. Diese Art der Ernährung muss jedoch wohl durchdacht sein, um Mangelerscheinungen auszuschließen. Wer hierzu etwas wissen möchte, kann sich gerne bei uns informieren. Wir bieten inzwischen ein reichhaltiges Sortiment an hochqualitativem gefrorenem Frischfleisch an für Hunde und Katzen.  Und zwar nicht nur die verschiedensten Sorten vom Rind, sondern auch von vielen anderen Tieren, so dass auch Allergiker auf ihre Kosten kommen. Auch Zusätze fehlen nicht.

 

Ende 2006 bekamen wir weiteren Zuwachs. Eine weiße Amerikanische Colliehündin zog bei uns ein. Was mir bei der Züchterin u.a. sehr gefiel war, dass sie ihre Hunde von klein auf sehr abwechslungsreich ernährte: Orijen“-Trockenfutter, Frischfleisch, Gemüse, Obst, Joghurt usw.. Sie waren allesamt gut gediehen und hatten keinerlei Verdauungsprobleme. So wollten wir es bei unserem Welpen auch beibehalten. Das Problem beim Trockenfutteranteil war nur, wenn man dem neu ankommenden jungen Hund zwischendurch einladend riechendes Trockenfutter gibt und dem älteren (ranghöheren) erklären muss, dass ihm dies verwert bleiben soll, hebt dass bei letzterem nicht gerade die Stimmung. So entschlossen wir uns, nach längerem hin und her, doch noch einmal einen letzten Trockenfutterversuch zu starten und siehe da, es kam zu keinerlei Problemen. Dies vereinfacht auch die Ernährung, wenn man mal unterwegs ist oder in Urlaub fährt. So haben wir dann auch das kanadische Trockenfutter Orijen für Hunde und Katzen mit ins Programm genommen. Orijen hat übrigens im Vergleichstest mit vielen anderen bekannten Futtersorten als das beste Futter abgeschnitten. Die Prämierung ist auf jedem Futterbeutel bzw. -sack abzulesen. Es enthält kein Getreide (was auch bei unseren Haustieren zu vielen lebensverkürzenden Wohlstandskrankheiten führen kann), sondern die gesunde, natürliche hochqualitative Zusammensetzung von 70-80% Fleisch und 20-30% Obst und Gemüse. Eine Zusammenstellung, wie sie kaum noch zu finden ist. Terra Canis wird in Kürze unser Programm vervollständigen.

 

Übrigens lebt inzwischen noch eine weitere Colliedame bei uns. Wir haben sie aus unserem Wurf 2010 behalten. 2012 erwarten wir den nächsten Wurf, genaueres hierzu unter  www.rose-river-collies.de .

 

2011 haben wir unseren Laden mit einem Umbau modernisiert. Kommen Sie uns doch einfach einmal besuchen und schauen sich das tolle Ergebnis an! Wir freuen uns schon auf Sie!